Einleitung:
Die Pflege älterer Katzen mit chronischen Erkrankungen, erfordert viel Zeit, finanzielle Ressourcen und ein erhöhtes Maß an emotionaler Belastbarkeit.
Gerade befinde ich mich selbst in dieser Situation, aber mit ganz viel Liebe schaffen wir das.
Regelmäßige Tierarztbesuche, die Verabreichung von Medikamenten und die Anpassung der Lebensumstände sind wesentliche Bestandteile unseres Alltags.
Darüber hinaus ist es wichtig für uns Veränderungen der Tiere frühzeitig zu erkennen.
Mit Aufmerksamkeit, Geduld und Zuwendung, der frühzeitigen Information über altersbedingte Krankheiten, gelingt es auch einem älteren Tier ein schmerzfreies, glückliches und lebenswertes Leben zu ermöglichen.
Häufige Probleme bei Katzen im Alter
Die Pflege älterer Katzen stellt Ihre Familie häufig vor enorme Herausforderungen, da diese oft altersbedingt mit verschiedenen Erkrankungen und gesundheitlichen Einschränkungen verbunden ist.
Auf Grund von Diabetes, Schilddrüsen- Über oder Unter funktion, Arthrose, Nierenschäden um nur die häufigsten zu nennen, haben ältere Tiere besondere Bedürfnisse.

Besonderheiten bei der Pflege von Katzen mit Diabetes
Diabetes mellitus ist eine häufig auftretende Erkrankung älterer Tiere.
Die Symptome wie häufiges Wasser lassen, vermehrtes Trinken, Schwäche und Gewichtsverlust, werden oft sehr spät erkannt, besonders problematisch, wenn die Tiere sich sehr viel im Freien bewegen.
Ist die Erkrankung erst einmal diagnostiziert, gibt es gute Angebote zur Verbesserung des Gesundheitszustands Ihrer Tiere.
Ein vom TA richtig eingestelltes Tier kann noch ein schönes Leben haben.
Wichtig dabei ist die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers und die exakte und regelmäßige Insulingabe.

Besonderheiten bei der Pflege von Katzen mit Schilddrüsenüberfunktion/ Schilddrüsenunterfunktion
Die Schilddrüsenüberfunktion ist eine weitere häufige Erkrankung bei älteren Katzen.
Häufig fallen Symptome wie vermehrtes Trinken, gesteigerter Appetit, bei gleichzeitigem Gewichtsverlust auf.
Auch gelegentliches Erbrechen oder Durchfall können vorkommen.
Wichtig ist nun eine schnelle und exakte Verordnung von Medikamenten.
Diese müssen sehr regelmäßig und gewissenhaft verabreicht werden.
Manche Katzen mit Schilddrüsenüberfunktion entwickeln eine Epilepsie. Auch da kann mit der richtigen Medikation gegen gesteuert werden.
(Ich habe selbst einen Kater mit diesen Diagnosen.)
Bei der Schilddrüsenunterfunktion, welche seltener vorkommt, verhält es sich umgekehrt, die Tiere fallen durch Lethargie, Gewichtszunahme und eher stumpfes Fell auf.
Auch hier kann mit Medikamenten gut geholfen werden.
Besonderheiten bei der Pflege von Katzen mit Arthrose

Arthrose als degenerative Gelenkerkrankung betrifft ebenfalls viele ältere Katzen.
Zu bemerken ist dies an eingeschränkter Beweglichkeit, die Tiere ziehen sich zurück und reagieren aggressiv auf Berührung an schmerzhaften Stellen oder beim hochheben.
Die Pflege erfordert ein Anpassen der Umgebung, damit ist den Katzen oft schon sehr viel geholfen.
Kletterflächen sollten eher niedrig gehalten sein, Fress-u. Trinkplätze erhöht.
Rutschfeste Unterlagen sind eine ebenso wichtige Maßnahme , wie gut zu erreichbare warme Schlafplätze.
Stellt man fest das das Tier unter Schmerzen leidet z.B. durch entsprechende Mimik oder Lautäußerung, ist die Gabe von Schmerzmittel von nöten.
Bei Unsicherheiten bitte unbedingt den TA fragen, zu diesem Zwecke, mache ich z. B. sehr gern Fotos von meinem Tier, in verschiedenen Situationen.
Nahrungsergänzungsmittel z.B. Grünlippmuschel und Omega 3 Fettsäuren können die Lebensqualität der Katze verbessern. Auch mit CBD Öl für Katzen kann man gut unterstützen.

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